13. April 2026

Tag 1  -  Ankommen



Es war ein intensiver und bewegender Tag.

 

 

Nicht alle Welpen haben es geschafft – und auch für Dolce war es eine anspruchsvolle Geburt, bei der wir sie zum Tierarzt begleiten durften.

 

Gegen Abend ist Ruhe eingekehrt.

Die kleinen Welpen liegen nah bei Dolce –
und es fühlt sich an, als wären alle nun angekommen.


14. April 2026

Tag 2  -  Ruhe kehrt ein


Ein kleiner Einblick in unseren Tag – das Video öffnet sich auf der nächsten Seite.

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Dolce wächst wunderbar in ihre Rolle als Mama hinein und kümmert sich voller Hingabe um ihre Kleinen, die bereits gut zugenommen haben.

 

Von Anfang an war für uns spürbar, dass wir das erstgeborene schwarze Mädchen bei uns behalten möchten – heute hat sie ihren Namen Anouk bekommen. 

 

Es war ein schöner, stiller und stimmiger Tag – die Jungen sind spürbar ruhiger geworden, ganz zufrieden und bei sich.


15. April 2026

Tag 3  -  Die ersten kleinen Lektionen


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Die Welpen werden spürbar kräftiger.

 

Sie sind satt, rund und so weich – und wenn sie schlafen, bewegen sie sich beim  träumen.

 

Gleichzeitig beginnt Dolce, ihre ersten kleinen Grenzen zu setzen.

Manchmal knurrt sie, wenn die Kleinen immer wieder trinken wollen.


Das kann im ersten Moment ungewohnt wirken –
ist aber ein ganz natürlicher Teil ihrer Kommunikation und Fürsorge.

 

 

Es ist schön zu beobachten, wie die Natur nicht nur Nähe schenkt,
sondern auch ihre Instinkte zeigt –
die sich für uns Menschen manchmal ein wenig rau anfühlen.

 


16. April 2026

Tag 4 - Zwischen Nähe und Loslassen


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Der Tag begann ganz ruhig und vertraut.

 

Die Kleinen trinken kräftig und haben spürbar an Kraft gewonnen.
Man hat fast das Gefühl, sie saugen Dolce richtig leer.

 

Manchmal wird es ihr zu viel –
dann steht sie auf und sucht sich einen ruhigeren Platz.

 

Am Nachmittag wurde Dolces Rudel unvollständig,
da ich (Caroline) für zwei Tage in die Schweiz gereist bin. 

Das mochte sie im ersten Moment gar nicht.

Doch sobald die Welpen nach ihr rufen, ist sie wieder da.
Fürsorglich, präsent, ganz bei ihnen.

 

Es ist schön zu sehen,
wie sie ihren eigenen Weg findet –
zwischen Nähe und kleinen Momenten des Rückzugs.


19. April 2026

Tag 7 - schon 1 Woche alt


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"ich bin schon ein bisschen müde"



Dolce sucht immer wieder unsere Nähe.

Gleichzeitig bleibt sie ganz präsent bei ihren Welpen –
nur nimmt sie sich zwischendurch kleine Momente für sich,
um in der Ruhe Kraft zu schöpfen.

In der Wurfkiste ist inzwischen mehr Bewegung entstanden.
Ein kleines, lebendiges Gewusel.

 

Die Welpen sind wohlauf und nun schon eine Woche alt.


23. April 2026

Tag 11 - Ruhe vor dem Sturm


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Dolce und Fuchur sind wunderbare Eltern.

 

Dolce ist viel bei den Kleinen, kümmert sich liebevoll um sie und ist ganz in ihrer Mama-Rolle.


Gleichzeitig kommt sie immer wieder kurz zu uns, sucht Nähe und nimmt sich kleine Pausen – ganz natürlich, so wie es für sie gerade passt.

 

 

Die Welpen sind gut mit Dolces Milch  versorgt und entwickeln sich ruhig und stetig weiter.
Es ist eine Freude zu sehen, wie sie von Tag zu Tag ein kleines bisschen mobiler werden.


Die Augen sind noch geschlossen –

und doch hat man das Gefühl, es fehlt nicht mehr viel.

 

 

Wir sind gespannt auf den Moment,
wenn sie uns zum ersten Mal mit offenen Augen begegnen.


28. April 2026

Tag 15 - Erste Blicke ins Leben


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Ganz langsam beginnen sich die kleinen Äuglein zu öffnen.

Unser Männchen war der Schnellste –
neugierig und ein bisschen voraus.

 

Die Mädchen haben ihre Energie eher ins Wachsen gesteckt
und sind inzwischen deutlich größer und kräftiger.

 

Auch die ersten Schritte auf allen Vieren gelingen nun –
noch etwas torkelig, aber schon in alle Richtungen…
vorwärts, seitwärts und auch rückwärts.

 

 

Es ist berührend zu sehen,
wie sich ihre Welt Schritt für Schritt erweitert.


30. April 2026

Tag 17 -  Kuscheln, blinzeln, trinken


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Man spürt, dass sie wacher werden:
Hier und da hört man schon erste, ganz zarte Belllaute – fast wie kleine Versuche, sich bemerkbar zu machen.

 

Am liebsten aber wird weiterhin gekuschelt.
Eng aneinander, warm und zufrieden – ein kleines, lebendiges Knäuel voller Geborgenheit.

 

Dolce genießt zwischendurch auch ihre Freiheit, wir erinnern sie manchmal liebevoll daran, wieder zu ihren Kleinen zu gehen.


Und dann ist sie sofort wieder ganz Mama – ruhig, präsent und genau so, wie es die Welpen brauchen.

 

Drei der Kleinen haben bereits ihr liebevolles Zuhause gefunden –
darunter auch die kleine schwarze Anouk, die bei uns bleibt. 

 

 

Sie entwickeln sich prächtig, wachsen sichtbar und wirken rundum zufrieden.
Noch schlafen sie viel, und es ist erstaunlich still im Raum – eine ganz besondere, friedliche Ruhe.

 


6. Mai 2026

Tag 23 - Erste Abenteuer ausserhalb der Wurfkiste


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Unsere kleinen Fellnasen werden jeden Tag ein Stückchen mehr zu richtigen Hunden. 
Mittlerweile schaffen sie es schon ganz alleine aus der Welpenkiste zu klettern und beginnen neugierig, ihr Zimmer zu erkunden. Dabei wird geschnuppert, gewackelt, gestolpert und natürlich ganz viel gekuschelt. 

 

Seit zwei Tagen gibt es zusätzlich zu Dolces Muttermilch auch die ersten ganz kleinen Mahlzeiten. Noch vorsichtig und in Miniportionen – aber die kleinen Mäulchen wissen schon erstaunlich gut, was lecker ist. 

 

Auch untereinander wird es immer lebendiger:
Es wird gespielt, entdeckt, miteinander gekuschelt und manchmal schon ein bisschen „hundig“ diskutiert. 

 

Alle entwickeln sich wunderbar, sind gesund und munter – und jeden Tag sehen sie ein kleines bisschen mehr wie richtige kleine Labradore aus.

 

 

Man spürt richtig:
Die Welt wird grösser … und ihre kleinen Abenteuer beginnen gerade erst.


11. Mai 2026

Tag 28 - Die Welt wird immer grösser


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Unglaublich – unsere kleinen Racker sind heute schon vier Wochen alt.
Die Zeit vergeht fast ein bisschen zu schnell. Aus den winzigen, schlafenden Fellknäueln werden nun immer mehr kleine Hunde mit ganz eigenem Charakter.

Inzwischen haben alle kleine, spitze Zähnchen bekommen – und die spürt man auch. 


Beim Spielen werden neugierig Finger, Hosenbeine und alles, was erreichbar ist, „verkostet“. 

 

Auch ihre Abenteuerlust wächst täglich.
Die Welpenbox reicht ihnen längst nicht mehr aus – die kleinen Entdecker büxen schon aus und erkunden neugierig das Zimmer. Alles wird beschnuppert, beobachtet und untersucht. Man merkt richtig, wie ihre Welt jeden Tag grösser wird.

 

Auch die Natur durften sie schon ganz kurz kennenlernen. Das frische Gras unter den Pfötchen, neue Gerüche und die Geräusche draussen scheinen unglaublich spannend zu sein. Noch sind die Ausflüge ganz kurz und vorsichtig – aber ihre Neugier ist riesig 

 

 

Es ist wunderschön zu beobachten, wie sie jeden Tag mutiger, verspielter und wacher werden.
Und trotzdem gibt es zwischendurch immer wieder diese ruhigen Momente voller Nähe, Wärme und Geborgenheit bei Mama Dolce


18. Mai 2026

Tag 35 - Der erste Besuch der zukünftigen Herrchen & Frauchen


Alani ganz kritisch


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genüsslich draussen Kraft tanken

Anela hübsch und zart



Die letzte Woche war bei unseren Kleinen richtig aufregend und voller neuer Eindrücke. 

Am Donnerstag kamen das zukünftige Herrchen von Anela und Frauchen von Ahava zu Besuch, und gestern durfte auch Kelani ( Ari )  ihr neues Frauchen kennenlernen. Die Begegnung war für alle ganz besonders schön.

 

Zusätzlich waren übers Wochenende noch zwei Familien bei uns zu Gast, wodurch die Welpen viele neue Stimmen, Gerüche und Menschen erleben durften. Auch kleine Kinder waren dabei – eine wunderbare Möglichkeit für die Kleinen, spielerisch erste wichtige Erfahrungen zu sammeln.

 

Das sonnige Wetter hat uns natürlich nach draussen gelockt. Die Welpen waren wieder auf ihrem Platz vor dem Haus unterwegs und  konnten über den Rasen tapsen und verschiedene Untergründe erkunden und beschnuppern. Man merkt richtig, wie neugierig und mutig sie langsam werden.

 

Besonders freut uns, dass sie bereits anfangen, unser kleines „Welpen-WC“ in ihrem Zimmer zu benutzen. Ab und zu gehen sie schon ganz selbstständig dorthin für ihr Geschäftchen – so süss zu beobachten und ein kleiner Meilenstein für die Knuffis.

 

Heute beginnt bereits ihre sechste Lebenswoche und damit auch die wichtige Prägungsphase. Jeden Tag lernen sie Neues dazu, spielen ausgelassen miteinander, necken sich liebevoll und entdecken Schritt für Schritt die grosse Welt.

Wir geniessen diese intensive, lebendige und wunderschöne Zeit mit ihnen sehr.


29. Mai 2026

Tag 46 - Der erste Spaziergang


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Die letzten 11 Tage waren für unsere kleine Rasselbande sehr intensiv und voller neuer Eindrücke.

Seit das Wetter so schön ist, verbringen die Welpen fast den ganzen Tag draussen.

 

Sie lernen laufend neue Menschen, andere Hunde, Gerüche, Geräusche und verschiedene Untergründe kennen – und man merkt richtig, wie sie dabei wachsen und immer sicherer werden.

 

Alle Welpen haben inzwischen ihre festen Familien gefunden und dürfen sich auf liebevolle Zuhause freuen. Das erleichtert uns sehr und macht uns einfach glücklich. 

 

Auch Fuchur wächst nun mehr und mehr in seine Rolle als Papa hinein. Noch findet er die kleinen Entdecker manchmal etwas ungeheuerlich, besonders wenn sie ihm voller Neugier überall hinterher tapsen. Aber es ist wunderschön zu beobachten, wie sich die Beziehung entwickelt und er ihnen Grenzen aufzeigt.

 

 

Jeden Tag lernen die Kleinen etwas Neues dazu, werden mutiger, verspielter und eigenständiger – und genau das mitzuerleben macht uns unglaublich viel Freude.


15. Juni 2026

Tag 64 -  unser Leben draussen


Schlittenhunde à la Coeurvert

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Anouk  sonst meist friedlich

Kelani – leicht von Fuchurs Erziehungsmassnahmen gezeichnet



Länger ist es her seit unserem letzten Tagebucheintrag. Inzwischen sind aus den kleinen, tapsigen Welpen richtige kleine Hunde geworden.

 

Und was sollen wir sagen? Es wird nie langweilig!

 

Die fünf sind frech geworden, mutig, neugierig und voller Ideen. Sie probieren alles aus, testen Grenzen und liefern sich untereinander die wildesten Kämpfchen. Manchmal schaut man zu und denkt: "Das kann doch nicht wahr sein!" Aber genau so lernen sie. Die Rangordnung wird täglich neu verhandelt, mal lautstark, mal spielerisch und manchmal auch mit einer Portion Schauspielkunst.

 

Besonders beeindruckend sind ihre kleinen, spitzen Milchzähne. Wer einmal unaufmerksam war, weiss: Diese Zähnchen funktionieren wie kleine Reissnägel auf vier Pfoten. Zum Glück lernen die Welpen bereits, dass Menschenhände und Hosenbeine nicht zum Beissen da sind. Auch das  NICHTHochspringen wird geübt, denn aus den süssen Welpen werden schon bald stattliche Labradore.

 

Fuchur hat sich inzwischen immer mehr an die Welpen gewöhnt. Anfangs waren ihm die kleinen Wirbelwinde wohl etwas zu aufdringlich und unheimlich. Doch mittlerweile hat er seine Rolle gefunden. Besonders schön ist zu beobachten, wie wenig er eigentlich tun muss. Oft genügt ein schräger Blick oder eine kleine Veränderung seiner Körpersprache, und schon erinnern sich die Kleinen an ihre guten Manieren. Es ist faszinierend zu sehen, wie klar Hunde miteinander kommunizieren.

 

Dolce verfolgt dagegen eher ihren ganz eigenen Erziehungsstil. Man könnte ihn liebevoll als "anti-autoritär" bezeichnen. Solange die Welpen sie nicht direkt belästigen, lässt sie vieles laufen. Trotzdem ist sie nach wie vor eine wunderbare Mama und gibt ihren Kleinen noch immer drei- bis viermal täglich Milch. Gleichzeitig fressen die Welpen inzwischen mit grossem Appetit ihre Mahlzeiten und entwickeln sich prächtig.

 

Auch ihre Persönlichkeiten werden immer deutlicher sichtbar.

Anouk, unsere Erstgeborene, war von Anfang an die Pionierin der Gruppe. Sie war meist die Erste, die neue Dinge ausprobierte, unbekannte Bereiche erkundete oder mutig voranging, wenn etwas Spannendes entdeckt werden wollte. Lange hatten wir deshalb den Eindruck, dass sie das kleine Alphatierchen des Wurfs werden könnte.

 

Doch inzwischen hat sich das Bild etwas verändert. Die Geschwister haben kräftig aufgeholt und zeigen immer deutlicher ihre eigenen Stärken und Persönlichkeiten. Besonders Anela, die als Dritte geboren wurde und anfangs eher zu den Kleineren gehörte, hat eine beeindruckende Entwicklung gemacht. Sie hat nicht nur körperlich aufgeholt, sondern auch an Selbstvertrauen gewonnen.

Heute zeigt Anela regelmässig, dass sie durchaus ihren eigenen Kopf hat. Mit viel Charme, einer guten Portion Frechheit und erstaunlicher Hartnäckigkeit testet sie ihre Grenzen immer wieder aus. Dabei sorgt sie nicht selten für Überraschungen und stellt die bisherige Rangordnung gelegentlich auf den Prüfstand.

Kelani, der einzige Junge im Wurf, hat einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen. Er ist ausgesprochen verschmust und sucht immer wieder von sich aus die Nähe zu Menschen. Wo es Streicheleinheiten, ein freundliches Wort oder einfach Gesellschaft gibt, ist Kelani meist nicht weit entfernt.

Natürlich gehört zum Erwachsenwerden auch das Lernen von Grenzen. So kam Kelani seinem Papa Fuchur einmal etwas zu nahe und übersah dessen deutliche Signale. Die Folge war eine kleine Wunde unter dem Auge – eine faire und wichtige Lektion in Hundesprache. Fuchur wollte ihm damit nichts Böses, sondern zeigte ihm lediglich, wo die Grenzen liegen. Solche Erfahrungen gehören zu einer gesunden Sozialisation dazu und helfen den Welpen, respektvoll miteinander umzugehen.

Während seine Schwestern sich bereits zur Ruhe legen, ist Kelani häufig noch unterwegs, beobachtet, spielt oder entdeckt etwas Neues. Oft ist er der Letzte, der sich zum Schlafen niederlässt.

 

Ahava hat bereits viele Herzen im Sturm erobert. Tatsächlich hätten wir sie schon mehr als einmal vermitteln können, denn an Interessenten hat es ihr nie gefehlt. Wer Ahava kennenlernt, versteht auch schnell warum.

Sie ist eine bezaubernde kleine Labradorhündin mit einer wunderbaren Mischung aus Charme, Lebensfreude und einer guten Portion Frechheit. Sie weiss oft ganz genau, was sie möchte, und schafft es dabei immer wieder, alle um ihre kleine Pfote zu wickeln. Mit ihrem offenen Wesen und ihrem liebevollen Blick bringt sie Menschen regelmässig zum Schmunzeln.

 

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass Ahava und Anela  künftig ganz in der Nähe voneinander aufwachsen dürfen. 

 

Destiny Alani ist die Gemütlichste unseres Wurfes. Während andere oft als Erste losstürmen, schaut sie sich vieles erst einmal in Ruhe an. Das macht sie aber keineswegs langweilig. Mit ihrer drolligen Art und ihren lustigen Einfällen bringt sie uns immer wieder zum Schmunzeln.

Sie ist die dunkelste von den hellen Welpen und hat einen ganz besonderen Charme. Ganz besonders freut uns, dass sie zu einer Familie mit Kindern ziehen darf. Mit ihrem ausgeglichenen Wesen wird sie dort bestimmt eine wunderbare Spielkameradin, Kuschelfreundin und treue Begleiterin.

Schön ist auch, dass sie ihren Bruder Kelani nach dem Auszug nicht ganz aus den Augen verliert.  Da ihre Menschen im selben Tiergeschäft arbeiten und ihre Hunde mitnehmen dürfen, werden sich die beiden Geschwister immer wieder begegnen.

 

Jeder einzelne Welpe ist auf seine ganz eigene Art zum Verlieben.

Während wir diesen Eintrag schreiben, wird uns bewusst, dass die gemeinsame Zeit langsam kürzer wird. Die Welpen werden nun nicht mehr so lange bei uns bleiben, wie sie bereits hier gelebt haben. Ein Gedanke, den wir zwar kennen, der aber jedes Mal wieder ein wenig ans Herz geht.

 

Heute ist Montag, der 15. Juni. Noch sind alle hier. Noch wird gespielt, gerauft, geschlafen, gefressen und gekuschelt. Noch erfüllt ihr fröhliches Treiben unseren Alltag.

Ab dem 27 Juli wird plötzlich ruhiger werden.

Aber daran möchten wir heute noch gar nicht denken.

Heute geniessen wir einfach diesen besonderen Sommer mit fünf wunderbaren kleinen Labradoren.

 


30. Juni 2026

Tag 79 -  Vom tapsigen Welpen zum kleinen Junghund


nach dem Chippen ganz erschöpft

Flach wie Flundern bei dieser Hitze

Ahava die Schöne und Freche

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Die Zeit rast. Kaum zu glauben, dass unsere fünf heute bereits elf Wochen alt sind. Mit ihren langen Beinen und den schlanken Körpern sehen sie immer weniger wie kleine Welpen und immer mehr wie richtige Junghunde aus. Es ist faszinierend, diese Entwicklung beinahe täglich beobachten zu dürfen.

 

Ihre Energie scheint grenzenlos zu sein. Sie flitzen über den Hof, raufen miteinander, jagen sich gegenseitig und sind blitzschnell geworden. Gleichzeitig brauchen sie nach all den Abenteuern noch immer viel Schlaf. Kaum wird es ruhig, liegen sie eng beieinander und tanken Kraft für die nächste Spielrunde.

 

Vor etwa einer Woche wurden alle gechippt. Auch die Autofahrt haben sie erstaunlich gelassen gemeistert. Man merkt, dass sie immer selbstsicherer werden und neue Situationen neugierig annehmen.

 

Jetzt beginnt noch einmal eine besonders intensive Zeit. In weniger als vier Wochen werden alle vier Abschiede bevorstehen. Deshalb nutzen wir jeden Tag bewusst, um sie auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

Die ersten kleinen Spaziergänge über Feld und Wiesen haben bereits stattgefunden. Mit einem einzelnen Welpen ist das ganz einfach – er orientiert sich wunderbar am Menschen. Mit allen fünf gleichzeitig sieht die Welt allerdings anders aus. Dann hat plötzlich jeder seine eigene Idee, und man spürt, wie stark die Dynamik einer kleinen Hundegruppe sein kann. Eine schöne, manchmal auch ziemlich herausfordernde Aufgabe.

 

Auch Fuchur verbringt inzwischen immer mehr Zeit mit den Kleinen. Es ist schön zu beobachten, wie selbstverständlich er Teil ihres Alltags geworden ist und sie auf seine ruhige Art begleitet.

 

Innerlich beginnen wir langsam Abschied zu nehmen. Gleichzeitig wachsen uns die fünf mit jedem Tag noch mehr ans Herz. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben – Vorfreude auf die wunderbaren Familien, die auf sie warten, und Wehmut darüber, dass diese intensive gemeinsame Zeit bald zu Ende geht.

Am meisten freut uns, dass für jeden einzelnen Welpen ein liebevolles Zuhause gefunden wurde. Zu wissen, dass sie Menschen gefunden haben, die sich auf sie freuen und ihnen ein gutes Leben schenken möchten, macht den Abschied leichter.

Bis dahin genießen wir jeden einzelnen Tag mit unserer kleinen Rasselbande.

Fortsetzung folgt…