Wie alles begann Teil 1

  • Eines Tages schaute ich im umgebauten Keller unserer Mietwohnung , der mein 1.  Naturcoiffurestübchen war, zur Eingangstüre und dachte: Es kommt wohl niemand zur Türe hinein und sagt: "Hier hast du dein Haus!"
  • Am Abend setzte ich mich an den PC und suchte nach Häuser. So nahm das ganz schnell Fahrt auf und wir entschlossen uns aus dem Bauch heraus für ein Grundstück in Hämikon.
  • Viele Glaubenssätze durften wir bei diesem Prozess loslassen! Sonst hätten, vor allem ich, niemals  JA  dazu gesagt.
  • Am 16. Juni 2012 hatten wir den Spatenstich unseres neuen Zuhause in Hämikon.
  • 6 Monate später, genau am 11. Geburtstag meines Sohnes, sind wir vom Kanton Zug nach Hämikon im Luzerner Seetal gezogen.
  • Stefan hat sehr, sehr, sehr viel Eigenleistung erbracht und nur so konnten wir unsere Träume vom gesunden Wohnen realisieren.
  • Das Haus war von aussen von Strahlungen abgeschirmt, zudem liessen wir abgeschirmte Kabel verlegen, ebenso Netzfreischalter, Nippgewebe für die Verwerfungen im Boden, Holzisolation, Lehmputz,  Greenline Fermacellplatten, u.v.m. gaben dem Haus eine ganz besondere Ausstrahlung und Behaglichkeit.
  • Viele hunderte Stunden schaffte vor allem Stefan beim Realisieren des Hauses, Teichs und Gartens. 

So entstand unser kleines Paradies auf gut 1000m2.

Schon da baute Stefan für uns das Gemüse an, pflanzte einheimische Sträucher und Beeren, einen Familienbaum und ein Kräuter Beet das den darunterlegenden Geräteschuppen überdachte rundet den naturnahen Garten, der auch vielen Wildtieren Nahrung und Unterschlupf bietet, ab.

  • Der Garten planten und realisierten wir in Zusammenarbeit  mit unserem naturnahen Gärtner. 62 Tonnen Steine verwandelten den Umschwung zu einem kleinen Naturparadies.
  • Eine rund 20 Meter lange und bis zu 1.70 m hohe Natursteinmauer mit integriertem Hochbeet, liess das  Gemüse nur so spriessen.
  • Ein grosser Traum, vor allem von Stefan, ging mit dem grossen Schwimmteich in Erfüllung, mir hat er optisch sehr gefallen, reinhüpfen mochte ich nicht so oft, denn ich bin etwas wasserscheu.
  • Nach der Geburt meines Sohnes habe ich mich entschieden, meinen erlernten Beruf anders auszuleben.
  • Ich habe in meinem Naturcoiffure Geschäft meine naturverbundenen und gesundheitsbewussten Kundinnen & Kunden mit 100% naturreinen Produkten verwöhnt.
  • Die Ausbildung dazu habe ich bei Culum Natura, OLiebe und Herbanima genossen.

Ich liebe es mit Menschen zu kommunizieren und auf einer tieferen Ebene zu begegnen, als es im Alltag oft nicht so möglich scheint.

Meine Intention jeder Haarbehandlung war und ist es immer noch, die Menschen glücklicher zu verabschieden als sie zu mir gekommen sind.

  • Unsere 6 Jahre in Hämikon waren rückwärts betrachtet, die Vorbereitung zu unserer grösseren Vision die  nach und nach in unseren Köpfen und Herzen heranreifte.

Stefan träumte schon von klein auf von einem autarken Selbstversorger-Leben. Er verbrachte bereits in seinen Kinder-und Jugendjahren viel Zeit in der Natur.

Zum Beispiel liebte er es, von Hand Forellen aus dem Bach zu fischen, um sie für sich auf einem Feuer zu braten.

So verbrachte er manches Wochenende. Fischen gehört bis jetzt zu seinen Lieblings- Freizeit -Aktivitäten.

Durch die Gartenarbeit in Hämikon und sein Interesse robuste alte rare Sorten anzupflanzen, vernetzte er sich mit Annafried und Martin, die ein enormes Wissen über Pflanzen und Kräuter haben, da kommen wir jeweils nicht zum Staunen heraus. Darüber hinaus wuchs sein Netzwerk mit anderen Pro Spezie Rara Verrückten.

 

Bei seiner Arbeit als Zimmermann bedauerte er zunehmend das mangelnde Bestreben zur Verwendung natürlicher Baustoffe. Vieles musste schneller und billiger erschaffen werden, damit hatte er immer mehr Gewissenskonflikte, weil es nicht mehr seinen Werten entsprach.

 

 

Mir hat seine Vision, so zu leben doch etwas Angst gemacht:

  • weg von meinem Sohn, meinen Eltern und Schwester
  • wie soll man denn sowas grosses schaffen? 
  • haben wir genug Wissen?
  • wie soll das finanziell realisierbar sein

und vieles mehr schwirrte in meinem Kopf herum.

 

Doch dann, etwa 2015 bin ich durch eine Kundin, die ich "zufällig" auf einem Mittelaltermarkt  antraf, den ich wiederum ihr empfohlen habe, auf einen Stand aufmerksam gemacht worden, wo es ein spezielles Öl zu kaufen gäbe.

Ich machte mich gleich nach ihrem Beschreib auf den Weg zu diesem Stand.

Da lagen sie, die Bücher und das Zedernöl von Anastasia die mir meine Kundin vor ein paar Minuten ans Herz gelegt hatte.

Der Mann hinter dem Stand fragte mich gleich, ob ich denn die Bücher von Anastasia schon kenne?

Was ich mit einem nein beantwortete.

Er informierte mich, das ich auf YouTube den Ersten von neun Bänden kostenfrei anhören könne.

Zu Hause angekommen und nichts ahnend hörte ich, auf unserer schönen Sonnenterrasse, ohne Pause den Erste der 9 Bänden, an.

Das Geschriebene ging mitten in mein Herz, mit dem Verstand nicht zu erfassen, oder anders gesagt, der würde nur destruktiv dazwischen funken.

Nach dem neunten Band war kein halten mehr und ich wusste, dass ich mein Leben noch seelenfreundlicher und naturnaher gestalten möchte.

 

Das musste ich Stefan nicht 2 mal sagen.

Ab dem Herbst 2016 machten wir uns Wochenende für Wochenende auf, um das passende Grundstück zu entdecken. 

Der Zufall lenkte uns als erstes ins Perogord vert in Frankreich das liegt fast am Atlantik, das Grundstück mit 22 Ha zu gross und zu teuer aber wunderschön!

Danach  besichtigten wir einige Grundstücke in der Bresse wo sich Stefans Onkel mit Lebenspartnerin nieder liessen. 

Mit dabei eine Liste mit folgenden Kriterien die das Grundstück bieten sollte:

  • 2 bis 4 Ha Land      am Stück nicht zu steil
  • eigene Quelle         unabhängig sein vom Stadtwasser 
  •  Wald                       eigenes Holz für die Stückgutheizung und zum Bauen
  • Teich                        Aquqkultur Element der  Permalultur & Wasserspeicher
  • 2 Häuser                  Möglichkeit Ferienunterkünfte zu realisieren
  • im Rahmen unseres Budgets 

Weil sich das mit der eigenen Quelle in der Bresse als schwierig erwies, suchte ich nach Regionen mit viel Wasser. Zudem sollte es nicht zu weit von der Schweiz gelegen sein da ich mein Sohn bei seinem Papi in der Schweiz hinterliess.

Dabei bin ich auf das Plateau 1000 Etangs in einem Naturschutzgebiet im südwestlichen Teil des Vogesen Massivs gestossen. Da muss es bestimmt viel Wasser haben, schlussfolgerte ich und zudem ist es in gut 2 Stunden von der Zentralschweiz erreichbar.

So verbrachten wir viele abenteuerliche Wochenende in dieser Gegend doch leider entpuppte sich das 1000 Etang Gebiet als eher teuer.

Schon fast die Hoffnung verloren, etwas zahlbar passendes zu finden, hatten wir nach einer Monsterbesichtigungstour den letzten Termin bei einer Hundezucht.

Kurz nach der Ankunft wussten wir, DAS ist es! Nicht genau zu definieren weshalb, oder doch?

Da stand eine riesengrosse Eiche am anderen Ender des Grundstückes und die erhöhte Lage des Wohnhauses lies den Blick über das zusammenhängende Grundstück schweifen.

Zum ersten Mal, in dieser Zeit, gönnten wir uns eine Hotelübernachtung in der Nähe, um am nächsten Morgen nochmals beim Grundstück und den Besitzern vorbei zu schauen.

Wieder zurück in unserem neu erbauten Haus in Hämikon leiteten wir alles in die Wege um dieses Grundstück in Ronchamp kaufen zu können.

Wieder durch das Gespräch mit einer Kundin, hatten wir bereits einen Privatinvestor der uns den Überbrückungskredit anvertraute.

Es war von Anfang an klar, das wir das Haus in Hämikon nicht behalte wollen und können. 

Am 15. November 2016 unterschrieben wir den Kaufvertrag in Frankreich um für unsere Vision losgehen zu können.

 

Fortsetzung folgt 

 

Sonnenaufgang rechts von der Eiche